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Einrichtung zum Versand von E-Mails

Einführung

Microsoft hat den Funktionsumfang zum Versenden von E-Mails erweitert. Um die OPP-Funktionalitäten zu nutzen sind daher weitere Einrichtungsschritte notwendig. OPplus verwendet grundsätzlich die im Standard hinterlegten Einrichtungen für Benutzer, Mail-Server und ggf. gesetzte Berechtigungen.

Grundsätzliche Einrichtung

Es muss ein entsprechender Mail-Server zur Verfügung stehen. Die Benutzer müssen die notwendigen Berechtigungen haben. Dazu zählt auch der, der am NAV- / BC-Dienst eingestellt ist. In der ZV-Einrichtung muss die Einrichtung gem. Handbuch eingestellt werden.

Für die älteren OnPrem-Versionen gilt

Der SMTP-Server muss entsprechend eingerichtet werden. Die Konfiguration des SMTP-Mail-Servers muss dabei vom Partner / Kunden vorgenommen werden.

SMTP-Einrichtung

In der SMTP-Einrichtung ist die entsprechenden Konfiguration zur Erreichbarkeit des Servers zu hinterlegen.

SMTP-Mail-Einrichtung

Die hier zu setzenden Parameter sind mit dem Kunden abzustimmen. Wird ein Benutzer bei „Senden als“ eingetragen, muss dieser auch in der ZV-Einrichtung als Absender hinterlegt werden, da der Absender aus der Einrichtung gezogen und zum Versand verwendet wird. Grundsätzlich sollte als Erstes der SMTP-Server eingerichtet und mit dem Senden einer Testmail geprüft werden.

Aktuelle Versionen (ab BC 18) und SaaS

Microsoft hat die Konfiguration der Mail-Einrichtung erweitert. Es kann jetzt pro Benutzer eingestellt werden, wie E-Mails zu versenden sind.

Mail-Einrichtung

Mail-Einrichtung

Die Benutzer müssen die Berechtigung haben, Mails z. B. über den SMTP-Server zu senden. Ebenso muss der Benutzer, der am Dienst des NAV- / BC-Servers hinterlegt ist, diese Berechtigung haben, da beim „Massen-Versand“ über eine Aufgabenwarteschlange gearbeitet wird.

Mail-Einrichtung

In einer SaaS-Umgebung muss geprüft werden, welche Server eingesetzt werden (können), da „lokale“ Server nicht zur Verfügung stehen.

Abschließend

Nach der Einrichtung kann das Versenden eines Avises aus einem ZV-Kopf getestet werden. Dazu muss im ZV-Kopf „Avis senden“ aktiv sein, als Avise-Versand-Art „Per Mail“ ausgewählt und eine gültige E-Mail-Adresse des Empfängers hinterlegt sein. In der ZV-Einrichtung muss die Versandart vorbelegt werden. Sind diese Informationen nicht gegeben, müssen sie nachgetragen und ggf. der ZV neu erstellt werden. Ist die Mail erfolgreich gesendet und beim Empfänger angekommen, kann der „Massen-Versand“ getestet werden. Dazu müssen im Zahlungsvorschlag mehrere ZV-Köpfe mit den oben genannten Merkmalen vorhanden sein. Beim Erstellen der Zahlungsdatei oder dem Aufruf zum Senden der Avise werden die einzelnen ZV-Köpfe abgearbeitet und pro Kopf ein Auftrag in die Aufgabenwarteschlange gestellt. Wenn hier Fehler auftreten, die Mails nicht ankommen oder die Aufträge nach der Verarbeitung stehen bleiben, ist die Einrichtung der Benutzer und Server zu überprüfen. Dabei ist es hilfreich, sich die entsprechenden Fehlerprotokolle genauer anzusehen.